• Anna Kauert
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Ein Rückblick auf meinen crazy Juni – und warum ich meine Arbeit so liebe.

Die Monate April und Mai waren bei mir ungewöhnlich ruhig, was die Auftragslage angeht. Zusammen mit der Frage, was die aktuelle Arbeitsmarktsituation und die Welt- und Wirtschaftslage noch so mit sich bringt, kamen dann auch ein paar Sorgenfalten auf. Wer selbstständig ist, weiß wovon ich rede.
Und dann kam der Juni… Im Rückblick war das für mich ein ganz besonderer Monat, weil ich an meinen Aufgaben extrem gewachsen bin: Ich habe das erste Mal vor fast 1.000 Menschen eine Rede gehalten, durfte bei einem Teamtag den Raum für schwierige Konfliktgespräche halten und habe viele neue Kontakte geknüpft und neue Projekte gewonnen.

Auf den Bildern seht ihr ein paar meiner Highlights:
Anfang Juni durfte ich das Kick-Off Event der Elisabeth-Selbert-Initiative für internationale Menschenrechtsverteidiger*innen, die sich im Schutzaufenthalt in Deutschland befinden, moderieren. Dass ihr auf dem Foto nur mich und einen Kollegen seht, hat einen Grund: Aus Sicherheitsgründen galt für alle Teilnehmenden ein striktes Fotoverbot. Umso wichtiger war es mir, einen vertrauensvollen und offenen Raum vor Ort zu schaffen. Besonders gut hat das zB. mit Fragen im Speed-Dating und einer persönlichen Roadmap im „Project Lab“ funktioniert, wo sich Teilnehmende zu ihren Projekten in den nächsten 6 Monaten Feedback geben konnten.

Ein paar Tage später stand ich dann in einer Kita, um das gesamte Team zum Thema Kommunikation zu schulen. Am ersten Tag wurden nicht ausgesprochene Konfliktthemen deutlich, aber Supervision und Mediation haben erreicht, dass das Team neue Vereinbarungen treffen konnte. Am Folgetag durfte dann die Leichtigkeit einziehen.

Und sonst noch?
💬 Bei YFU habe ich mit Jantje Theege über die letzten Jahre unserer Projektarbeit im Bereich Outreach und Lobbying gesprochen – spannend, das mal so geballt zu reflektieren.
🥂 Beim Event „Berlin meets itself“ durfte ich einfach mal Gast sein, zuhören und tolle neue Leute kennenlernen.
🎙️ Am Hölty-Gymnasium in Niedersachsen hatte ich eine absolute Premiere: Ich habe das erste Mal vor fast 1.000 Menschen als Schule Global-Coach eine Rede gehalten. Mein Puls war definitiv auf Anschlag!

Wie es weitergeht: Ich war fleißig am connecten und im Juli starte ich mit einer Supervision in einer deutsch-französischen Kita in Berlin; im September gebe ich einen interkulturellen Workshop an der Sciences Po in Lille, leite einen Teamworkshop in einem Unternehmen in Sachsen und begleite eine trilaterale Fachkräfte-Begegnung zum Thema Resilienz in Tunesien.

Genau dafür liebe ich meine Arbeit und die Freiberuflichkeit so sehr. Es ist die enorme Vielseitigkeit. Die Tatsache, dass kein Monat aussieht wie der andere. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist es noch etwas anderes: Es ist das Privileg, Menschen in ihren ganz eigenen, oft sensiblen Prozessen begleiten zu dürfen.

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Autor: Anna Kauert

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