Website-Icon Anna Kauert

„Zweistellig! Was mich 10 Jahre Elternschaft über Krisenmanagement und Resilienz im Business gelehrt haben.“

Letztes Wochenende feierten wir bei uns zu Hause eine Premiere: Den ersten zweistelligen Geburtstag meines Kindes. 10 Jahre. Während ich die Kerzen anzündete, zog ein kleiner Film an mir vorbei – ein Jahrzehnt voller Lachen, Meilensteine, Schlafmangel und intensiver Veränderung.
Rückblickend waren diese zehn Jahre weit mehr als „nur“ Familienzeit. Sie waren mein intensivstes Masterstudium in Sachen Resilienz.

Erkenntnis: Resilienz ist eine beständige Haltung, die im Zusammenspiel unserer Erfahrungen wächst.

Wenn ich auf diese Dekade zurückblicke, erkenne ich ein Muster, das ich heute in meinen Seminaren und Resilienztrainings an Teams und Führungskräfte weitergebe: Widerstandskraft entsteht nicht durch das Ausbleiben von Belastung, sondern durch den bewussten Umgang damit.

Ein Kind großzuziehen bedeutet, ständig mit dem Unvorhersehbaren zu planen. Genau diese Flexibilität ist es, die heute in der modernen Arbeitswelt (VUKA-Welt) den Unterschied zwischen Erschöpfung und gesundem Wachstum ausmacht.


„Drei Impulse für mehr Resilienz im (Arbeits-)Alltag“

1. Die „10-10-10-Regel“ (Der strategische Perspektivwechsel)

Ob der technische Blackout kurz vor der Deadline oder die Geburtstagstorte, die im hohen Bogen auf dem Boden landet: In Krisen schaltet unser Gehirn auf „Gefahr“ und der Tunnelblick setzt ein. Die 10-10-10-Regel weitet diesen Fokus sofort wieder:

Wie werde ich in 10 Minuten darüber denken? (Der Schreckmoment): Ich werde tief durchatmen, den Besen holen oder den IT-Notfallplan starten.

In 10 Monaten? (Die Relation): Die gestürzte Torte ist eine ferne Anekdote; das Projekt ist längst erfolgreich abgeschlossen und als wichtiges „Learning“ verbucht.

In 10 Jahren? (Die Vision): Ich werde lächeln, wenn ich an den 10. Geburtstag zurückdenke. Im Business-Kontext: Das Ereignis war nur ein Mosaikstein, der uns als Team zusammengeschweißt hat.

Der Business-Nutzen: Diese Methode trainiert die Ambiguitätstoleranz. Teams arbeiten dadurch lösungsorientierter und lassen sich weniger von kurzfristigen Emotionen steuern.

2. Die Akzeptanz der „unfertigen“ Momente

In der Mediation und Supervision erlebe ich oft: Der größte Stress entsteht durch den Widerstand gegen die Realität. Wenn ein Prozess stockt, dann stockt er.

Die Übung: Sagen Sie innerlich „Ja“ zur Situation – nicht zur Sache selbst, sondern zur Tatsache, dass sie gerade existiert. Das spart die wertvolle Energie, die wir sonst für das Hadern verschwenden würden, und macht den Kopf frei für echte Lösungen.

3. Der Resilienz-Check: Was brauche ich, um stabil zu bleiben?

In zehn Jahren Elternschaft lernt man schmerzhaft: Wenn der eigene Tank leer ist, kann man niemanden mehr sicher begleiten.

• Transfer ins Business: Resiliente Teams brauchen eine Kultur der Selbstfürsorge. Welche Rituale geben Ihrem Team Kraft? Ein kurzer, ehrlicher Check-in, echte Pausen oder humorvoller Austausch?


Resilienz für Ihr Unternehmen: Aus Stress wird Kooperation

Meine Reflexion am 10. Geburtstag hat mir wieder gezeigt: Die Fähigkeiten, die uns als Eltern stabil halten – Empathie, Konfliktfähigkeit und Selbstregulation – sind exakt die Kernkompetenzen, die zukunftsfähige Unternehmen heute brauchen.
Als Mediatorin und Coach unterstütze ich Teams dabei, diese „Muskeln“ gezielt zu trainieren. Damit aus Belastung Stabilität und aus Stress echte Kooperation wird.

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